Einleitung

Update: Hier die erste, schriftliche „Gegendarstellung“ von Frau Wolf (so etwas in der Art zumindest). Bitte nur ansehen, wenn Sie einen sehr starken Magen haben.

Die „Gegendarstellung“ von Frau Wolf.

75 Stunden Diffamierung, Cholerik und Aggressionen. Angstattacken, die gleichblieben oder zum Teil schlimmer wurden. Eine Therapeutin, die entweder kleinlaut und ohnmächtig, oder kreischend und aggressiv-dominierend mit mir umgeht.

Eine Therapeutin, die kreischt, ihre Macht höhnisch demonstriert, hochgradig respektlos und ohne jede Rücksicht auf Depressionen und Ängste „therapiert“.

Eine Therapeutin, die lieber mir unterstellt, ich würde „nicht richtig mitarbeiten“. Eine Therapeutin, die erst keift, und dann behauptet, dies alles wäre nur „meine Illusion“.

Eine Therapeutin, die lieber Bewertungen aus Jameda beleidigt löscht, als sich selbstkritisch mit ihnen auseinanderzusetzen.

Eine Therapeutin, die lieber vor Gericht ziehen möchte und mich am Telefon bedroht und als arrogant beleidigt, als Kritik anzunehmen.

Willkommen in der wunderbaren Welt von Frau Ellen Wolf aus Köln Berrenrath.

Im Jahr 2012, nach einigen heftigen Zeiten der Depression und Zwangsgedanken, sowie Angststörungen, entschied ich mich, sogenannte „fachkundige Hilfe“ zu suchen. Nach einigen Anrufen erhielt ich recht schnell einen Termin in der Praxis von Ellen Wolf in Köln Sülz, einer Therapeutin, die nach der „tiefenpsychologisch fundierten“ Therapiemethode arbeitet.

Es folgte eine Odyssee über 75 Stunden. Erst nach 69 Stunden, mit Hilfe eines Videokurses, der mich lehrte, Stück für Stück mein Selbstvertrauen und meine Selbstachtung wiederzugewinnen (ein Prozess, der nun bereits über mehrere Jahre geht und noch lange nicht abgeschlossen ist), schaffte ich es trotz heftiger Ängste, gegen die sogenannten „Therapiemethoden“ dieser Person anzugehen.

Im folgenden möchte ich meine Erfahrungen mit dieser Person schildern und betroffenen Patienten wie auch Interessierten eine kritische Auseinandersetzung ermöglichen. Alle hier dargestellten Sachverhalte haben tatsächlich so stattgefunden, sind in jedem Fall nach bestem Wissen und Gewissen wiedergegeben.

Kalt, analytisch, ständig unterschwellig unterstellend, wütend und dominierend, ärgerlich, suggerierend.

Auch wenn es mir sehr schwer fällt, sachlich zu bleiben, werde ich mir alle Mühe geben.

Lesen Sie diese Webseite und ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse. Haben Sie Mut dazu, kritische Fragen zu stellen! Sollten Sie betroffener Patient sein, befragen Sie Ellen Wolf gerne dazu – aber geben Sie Acht: Manipulationsversuche (ob durch Unfähigkeit, verletzten Stolz oder anderen Gründen, kann ich nicht genau sagen), Wutanfälle und sonstige, dramatisierenden Kontrollversuche könnten auf Sie zukommen. Dies ist jedenfalls meine Erfahrung.

Die Ausgangslage

Mit Depressionen, sich immer wieder im Kreis drehenden Gedanken, Verzweiflung gepaart mit Höhenflügen, einem Gefühl von Dissoziation (also dem Unvermögen, mich selbst wirklich zu fühlen und zuordnen zu können, was um mich herum passiert), ständigen Angstattacken kam ich in die Praxis.

Sehr schnell bekam ich einen Termin. Mir saß eine vermeintlich ruhige, sehr kontrollierte (und kontrollierende) Person entgegen, die mich aufzählen lies, welche Probleme ich hätte. Nun zählte Sie mir vermeintliche Therapieregeln auf, die ich akzeptieren sollte.

Sie enthielten unter anderem, keine größere Entscheidung ohne die Absprache von Ellen Wolf zu tätigen – ich akzeptierte.

Angst vor Kontrollverlust?

Ein ganz entscheidender Faktor in der „Therapie“ von Ellen Wolf scheint die panische Angst vor Kontrollverlust zu stehen. Solange alles exakt so verläuft, wie sie es geplant hat, bleibt sie ruhig und kontrolliert / kontrollierend, und spielt auch mal die nette Therapeutin.

Aber wehe, der Patient teilt mit, dass etwas nicht so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt hat. Wehe, es geht etwas im Patienten vor, dass nicht dem entspricht, was sie für richtig und korrekt hält. Nicht nur jede abweichende Meinung, auch jede „falsche“ Regung muss unterdrückt werden, denn „es kann nicht sein, was nicht sein darf“.

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt – ohne zu prüfen, ob es wirklich stimmt

In der Welt von Ellen Wolf scheint es einfach nicht zu existieren, dass Menschen für das Zeigen von Schwäche oder aufgrund ihrer Ängste von anderen schlecht behandelt werden. Vielmehr ist es immer, und immer, und immer nur die Schuld des Patienten, weil er sich „falsch verhält“.

Sprechen Sie dies an, wird sie kurz verlegen (oder aggressiv-dominierend) zugeben, dass es ja nicht IMMER so wäre, ABER…

Machen wir einmal ein kurzes Experiment. Erinnern Sie sich zurück an Ihre Schulzeit. Waren es wirklich die netten, die braven, die am besten behandelt wurden, am meisten Freunde hatten, die meisten Beziehungen hatten? Denken Sie an Ihren Arbeitsplatz: Tyrannisiert der Chef vielleicht seine Untergebenen wegen Kleinigkeiten? Oder noch allgemeiner: Haben Sie schon einmal erlebt, dass ein Mensch wegen eines Sprachfehlers runtergemacht, oder durch sein unsicheres Auftreten schlecht behandelt wird?

Ja? Dann schildern Sie es doch einmal Ellen Wolf. In Ellen Wolfs Welt wird eine solche Erfahrung nämlich sofort abgebügelt als „Illusion“, jeder Hinweis darauf, dass es vielleicht nicht an einem „Charakterfehler“ des Patienten liegen könnte, dass er schlecht behandelt wird, sofort verdreht in ein Fehlverhalten des Patienten. 

Jede Situation, in der ich schlecht behandelt wurde, wurde sofort umgedreht in „was haben SIE denn gemacht?“ Jede kleinste Ungeschicklichkeit im sozialen Umgang wurde „lückenlos aufgedeckt“ und dann mit der Deutung belegt, „ich wollte mich wohl nicht genügend anpassen.“ Sanfte, hilflose Versuche, darauf hinzuweisen, dass es vielleicht nicht so gewesen sei, wurden entweder einfach übergangen oder es wurde nach einem kurzen „Exkurs“ wieder zurückgeleitet auf mein „Fehlverhalten“ – und was wohl die tiefenpsychologischen Gründe für mein „schlechtes Benehmen“ seien!

Das Ende

Ca. Anfang 2014 (?) stieß ich auf ein Digitalprodukt eines US-Amerikanischen Coaches und Tranceexperten, dessen Namen ich hier nicht nennen werde, um den Verdacht auf Schleichwerbung zu vermeiden. Einfach gesagt, ging es hier darum, meiner Intuition zu vertrauen und in einer Depression wieder auf mein Bauchgefühl zu hören. Nach den letzten, ausgesprochen schlecht gelaufenen Therapiesitzungen ging ich in die Sitzung, nahm allen meinen Mut zusammen und stieß hervor:

„Jetzt verstehe ich, was hier los ist! SIE WOLLEN MIR GAR NICHT HELFEN!!“

Schock auf dem Gesicht von Ellen Wolf. Eine stotternde Antwort. Und dann, mit einem verlegenen, verunsicherten Gesichtsausdruck, den ich nur mit dem eines kleinen, entlarvten Mädchens beschreiben kann: „Uhm… es kann sein, dass ich da ein wenig, naja… mütterlich geworden bin. Das kann ja… passieren. Aber Sie werden schon sehen, dass das, was Sie da vorhaben, nun ja… ungewöhnlich ist.“

Ich war in Fahrt und lies mich diesmal nicht direkt auf eine Antwort ein. „Aber warum haben Sie dann gesagt: Ich will Ihre Einfälle hören? Sie sagen mir ständig, ich solle darüber nachdenken, wie ich mich benehme, obwohl ich die ganze Zeit NUR darüber nachdenke!“

Die gesamte Essenz, die Zusammenfassung des gesamten Therapieplans von Ellen Wolf fasste sie daraufhin in einem Satz zusammen. Verdruckst, verlegen, weiterhin mit dem Kleinmädchengesicht, sagte sie: „Aber… dass die Leute auf Sie so reagieren… das muss doch irgendeinen Grund haben…“

Fassen wir also einmal zusammen. Angstattacken. Depressionen. Zwangsgedanken. Panik. Sozialphobie. Und das einzige, was „Frau“ Wolf dazu einfällt, ist: „Aber das muss doch irgendeinen Grund haben.“

Ursachenforschung? Fehlanzeige. Wohl wahr, ich kam in die Therapie und wollte „mein Verhalten“ ändern, hielt es für das eigentliche Problem, dass ich von anderen nicht gemocht werde. Sanft nachzufragen, ob es sich hierbei vielleicht um eine Depression handelt, ob nicht vielleicht ein viel wichtigeres Problem war, dass ich unter Ängsten und dergleichen litt, war völlig irrelevant. Stattdessen erhielt ich eine Art „Kurs in gutem Benehmen“, der mit vermeintlich tiefenpsychologischen Begründungen unterfüttert wurde.

Es reichte noch nicht, dass sie hier nicht im allergeringsten auf meine Probleme einging, und stattdessen eine Art „therapeutisches Mobbing“ zusammenfabrizierte, nein: Die Tatsache, dass es mir nicht gut ging, war meine Schuld! Schließlich „benahm ich mich so schlecht“, meine Mutter hätte aus mir wohl einen „kleinen Rebell“ machen wollen, was sie sich wohl nun zu „korrigieren“ erdreistete !!!

Mir fehlen die Worte. Das soll Therapie sein? Das ist gar nichts, nur der Versuch einer inkompetenten Zicke, ihren Lebensfrust über unartige Menschen oder etwas ähnliches auf den Patienten loszulassen. Statt zu helfen, versuchte sie irgendwelche Argumente dafür zu finden, warum ich denn so verdammt widerborstig, rebellisch, einfach schlecht war. Was sie dann noch nicht einmal zugeben wollte! (Siehe dieser Artikel. „Verunsicherte Wolf: Ich habe das Gefühl, sie denken, ich würde nur das schlechte, und nicht das gute sehen…“)

Ellen: Wer hat dich zur Instanz über gut und böse erklärt? Was maßt du dir an, dem Patienten die gesamte Schuld für alles, was ihm wiederfahren ist, anzukreiden? Was maßt du es dir an, jegliches Mobbing oder schlechte Erfahrungen, Wunden, die ich durch andere erlitten habe, umzudeuten in „sie haben sich sicher schlecht verhalten“? Kurz: Hast du völlig den Verstand verloren?

An die darauffolgenden Antworten erinnere ich mich nicht mehr. Auf jeden Fall war Ellen Wolf wie ausgewechselt über die letzten Sitzungen. Sie traute sich kaum mehr, irgendetwas zu sagen, wirkte völlig verunsichert. Am Ende der 75ten Stunde sagte Sie, ich könne mich ja in einigen Monaten wieder melden… „nur ein Angebot“.

Zurück bleibe ich mit täglichen Gedanken über diese Person und die Therapieinhalte. Unter unglaublichen Ängsten versuche ich seither, mit alternativen Methoden mein Selbstvertrauen wiederzugewinnen. Die Methoden entsprechen dem 180 prozentigen Gegenteil von dem, was ich in der „Therapie“ dieser „Expertin“ gelernt habe… und wirken langsam, aber beständig.

Der Widerspruch zwischen dem, was Ellen Wolf erzählt, und was sie tut, ist unglaublich. Einerseits unterstellte sie ständig (auch wenn ich es gar nicht „gemerkt habe“ oder es vielleicht nicht einmal so war), ich wäre „ziemlich aggressiv und anmaßend“. Andererseits verhält sie sich um ein vielfaches aggressiver und kontrollierender, als ich es jemals war. Unterdrückte Wut, die sich ständig in Stimme und Ausdruck wiederspiegelt (und dann mit Worten wie „Nein, nein, nein!! Das ist IHRE ILLUSION!!!“ zurückgewiesen wird), aggressive Ausbrüche, wenn der Patient widerspricht und sich nicht von der suggestiven Gesprächstechnik davon abbringen lässt, sind an der Tagesordnung.

Ich wage zu behaupten: Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Ängsten können durch eine solche „Therapieform“ schweren Schaden nehmen. Dies ist natürlich keine professionelle Meinung, sondern meine persönliche – Hier muss ich eine Formulierung wählen, die möglichst rechtssicher ist. Was ich privat denke, können Sie sich vermutlich selbst denken.