„Sie degradieren sich mit Ihrer Wut selbst“ – Und Sie, Frau Wolf?

Vor einigen Jahren schrieb ich auf der Arztbewertungsplattform Jameda einen Bericht über Frau Wolf. In diesem waren in wenigen Sätzen die gröbsten Vorwürfe zusammengefasst. Leider verschwand der Komentar nach wenigen Tagen.

Ellens Gegendarstellung las sich in etwa so:

„Diesen Kommentar halte ich für einen Fake. Ich habe ein Diplom. Mit der in Ihrem Bericht unterschwelligen Wut degradieren Sie sich einer Ansicht nach selbst.“

Auch ein Einreichen der von Jameda angeforderten Unterlagen brachte leider keinen Erfolg. Offensichtlich kein Einzelfall: Ich konnte bereits mehrere Bewertungen „verschwinden“ sehen, allesamt negativ. Bitte beachten Sie: Es gibt KEINE EINZIGE positive Rezension auf der gesamten Plattform über diese Person und ihre vermeintlichen Therapiekünste!

„Degradierende Wut“? Et tu, Ellen Wolf?

Aber den letzten unverschämten Satz wollen wir uns noch einmal genauer ansehen. Mit einer Wut degradiere ich mich also selbst? Und wie verhälst du dich in deinen „Therapiesitzungen“, Ellen?

Aggressiv, Unterstellungen und „Diagnosen“, die an böswilliger Verleumdung grenzen (bitte im übertragenen Sinne lesen, ich bin kein Anwalt und weiß daher nicht, ob dieser Begriff hier rechtlich anwendbar ist), und nicht zuletzt Wutausbrüche sind ein ständiger Begleiter in der „Therapie“ gewesen.

Hier einige Auszüge:

Ich: „Also, das ganze, was mich belastet… Das ist einfach nur Angst.“

Ellen Wolf (wütend, laut, wie ein absolutistischer Herrscher: „Nein, das ist was GANZ ANDERES! GRENZEN! SIE WOLLEN KEINE GRENZEN AKZEPTIEREN!!“ )

Also habe ich gar keine Angst. Es stimmt gar nicht, was ich sage. Meine Panikattacken und Angstzustände habe ich mir nur eingebildet, und ich bin nur ein kleines, renitentes Miststück, dass umerzogen werden muss.

Interessant.

In derselben Stunde, zum „Abschied“:

Ellen Wolf: „Da hat Sie Ihre Mutter ja gut erzogen.“ (sinngemäß wiedergegeben).

(Mit absolut angeekeltem Gesichtsausdruck) „Ein kleiner REBELL, ne?“

Schön, wie gut Sie da, ohne mir zu erlauben, eine andere Position zu formulieren, gleich meine gesamte Erziehung in einem Satz zusammengefasst haben. Wohlgemerkt war ich hier noch nicht so klar und hatte die Themen mit meiner Mutter noch nicht geklärt (zumindest ein bisschen), dass ich hier Paroli bieten konnten oder wollte – ich ging immer noch davon aus, Ellen Wolf müsste schließlich Recht haben, und ich sollte über ihre Aussage „nachdenken“.

Oh weh, ich war naiv.

„Nein, Sie denken wohl, Sie haben immer Recht!!“

(Lautstark und cholerisch in einer der ersten Sitzungen laut geschrien)

Interessant. Das heißt wohl im Umkehrschluss, dass Ellen Wolf immer Recht hat. Selbstverständlich darf das niemals gesagt werden, denn es wurde gleich abgebügelt mit „nein, mal geben Sie etwas, mal ich“.

Das führt gleich zum nächsten Zitat:

„Nein, Sie verstehen wohl nicht, wie das ganze hier funktioniert!!“

(In einer späteren Sitzung)

Ellen Wolf: „Wer… (kurzer Aussetzer, förmliches Ringen nach Beherrschung, leicht stotternd) hat hier das Kommando?“

Ich: „Na, Sie natürlich.“ (Man merkt, wie dumm verunsichert ich hier war.)

Ellen Wolf (beleidigt): „Das glaube ich aber auch.“

Vielleicht hätte ich hier mit „ich möchte Sie bitten, sich zu beruhigen“ antworten müssen, einem anderen, wölfischen Zitat. Aber dann wäre die gute Frau wahrscheinlich auch wieder ausgerastet oder hätte ein anderes Kontrollspiel gespielt.

Ich: (trage einen Berufswunsch vor)

Ellen Wolf: „JA, MERKEN SIE SELBST, WIE ABSURD DAS IST, NÄÄÄÄÄÄÄÄ?!!!“ (mit flammende Blick, unkontrolliert schreiend, einen Finger drohend nach oben geschreckt, wie eine unfähige Mutter)

„Beim nächsten Mal will ich Ihre Einfälle hören!“

Beides in der ca. 69 Stunde.

Hätte ich mir auch nur im entferntesten so etwas erlaubt, wären mir natürlich gleich wieder psychische Probleme unterstellt worden. Ellen Wolf darf sich dieses Benehmen aber wahrscheinlich erlauben, schließlich hat Sie „ein Diplom“.

Ständig unterschwellig: Aggressiver, dominierender, drohender, degradierender Tonfall

Immer, wenn Ellen Wolf mal wieder überfordert ist oder nicht weiter weiß, wird der Tonfall drohend, aggressiv. Ständige Angst vor dem nächsten Wutausbruch, Angst, etwas anzuvertrauen, was gleich wieder in „falsches Verhalten“ umgedeutet und den nächsten Wutanfall zur Folge hat, sind in der Therapie mit Ellen Wolf ein ständiger Begleiter.

Offensichtlich hat es immer nur nach dem Willen von Ellen Wolf zu geschehen. Der Patient hat dieses Recht jedoch nicht, er wird nicht nur komplett entmündigt, sondern jeder Versuch, diese Mündigkeit zurückzugewinnen, wird von Wutattacken und Kontrollversuchen begleitet.

Fazit: Ellen Wolfs sogenannten „guten Verhaltensweisen“ spotten jeder Beschreibung

„Degradierende Wut“? Was für eine bodenlose Unverschämtheit. Offensichtlich hat Ellen Wolf sich niemals selbst zugehört. Sonst müsste Sie sich nämlich bei ihren eigenen Standards direkt selbst in die Psychiatrie einweisen lassen – schließlich werden bereits kleinste „Ausfälle“ des Patienten als „zu behandelnde Krankheit“ umformuliert, während Sie selbst sich Schreiattacken, dominierendes Verhalten, Beschämungen, sprich ein gigantisches Arsenal an schweren Aggressionen als „völlig normal“ vorbehält.

Aber ich habe ja kein Diplom. Wahrscheinlich bin ich einfach nicht dazu qualifiziert, solche Schlussfolgerungen zu treffen.

Author: admin

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